Betreuung voller Herzlichkeit

Mit Zuneigung und Respekt

Wir verstehen Betreuung als professionelle Dienstleistung. Das Zusammenleben in unseren Häusern ist geprägt von Zuneigung und Respekt. Wir schaffen ein geschütztes und vertrautes Umfeld, in dem sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner wohlfühlen und entfalten können. Dieser respektvolle Umgang wird begleitet von einer professionellen therapeutischen Betreuung, für die höchste Qualitätsstandards gelten. Unsere langjährige Erfahrung spricht für sich.

Mit Verständnis und Gefühl

Unser therapeutischer Ansatz

Für uns ist es selbstverständlich, jedem einzelnen unserer Klienten mit Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner blicken vielfach auf schwierige, aber ganz unterschiedliche Biografien zurück. Ebenso vielfältig ist die Bandbreite der psychischen und seelischen Erkrankungen. Umso wichtiger ist es, jeden einzelnen Klienten mit all seinen individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten in den Mittelpunkt unserer therapeutischen Arbeit zu stellen. Ein Patentrezept gibt es nicht. Was dem einen hilft, stellt für den anderen einen falschen Weg dar.

Für diesen individuellen und persönlichen Ansatz spielt unsere Bezugspersonenbetreuung eine wichtige Rolle. Jeder unserer Bewohner wählt wenige Wochen nach seinem Einzug eine unserer Betreuungskräfte als Bezugsperson (sowie eine weitere als Stellvertreter) aus, die ihn besonders intensiv unterstützt, ihn teilweise über Jahre hinweg begleitet und bei Problemen jeder Art als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Dass unsere Klienten zu diesem ausgewählten Mitarbeiter ein besonderes Vertrauensverhältnis aufbauen können, vereinfacht zum einen den therapeutischen Zugang und ermöglicht zum anderen eine engere, individuellere Begleitung. So können Bezugsperson und Klient einen Tag pro Monat völlig frei und nach den Wünschen des Bewohners gestalten. Das kann das gemeinsame Bummeln sein – oder der Besuch der Eltern oder anderer Angehörigen, wenn sich der Klient dafür Begleitung wünscht. Ein solches Konzept funktioniert natürlich nur, wenn der Dienstplan den Mitarbeitenden entsprechende Zeitfenster einräumt – etwas, das für uns selbstverständlich ist.


Grundsätzlich geht es in unserer therapeutischen Arbeit um Folgendes: Wir unterstützen unsere Bewohnerinnen und Bewohner dabei, ihre Lebenssituation anzunehmen, eigene Lebensvorstellungen zu entwickeln und insbesondere ihre Fähigkeiten und Kompetenzen zu erhalten und zu fördern. Das Erledigen alltäglicher Aufgaben stellt ein wichtiges Instrument dazu dar. Im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten übernehmen unsere Bewohnerinnen und Bewohner beispielsweise selbst das Reinigen ihrer Zimmer oder waschen ihre Wäsche. Auch die genaue Ausgestaltung sowie der Umfang der Arbeits- und Beschäftigungstherapien richten sich nach den jeweiligen Fähigkeiten des betreuten Menschen. Deshalb bauen wir die Therapien modulartig auf und gehen in besonders kleinen Schritten vor. So soll es gelingen, das Selbstvertrauen unserer Bewohnerinnen und Bewohner Stück für Stück wiederaufzubauen und eine größtmögliche Selbstständigkeit zu erreichen. Die exakten Ziele legen wir gemeinsam mit dem Klienten und seiner Bezugsperson fest – in der Regel geht es jedoch immer darum, dass der Klient mittel- bis langfristig wieder so selbstständig wie möglich wird. Die Ziele werden selbstverständlich regelmäßig überprüft und evaluiert.